Ein Monitoring-Dashboard ist ein Analyse-Werkzeug, um die Aktivierung der Online-Dienste durch die Kommunen und deren Nutzung durch die Zielgruppen insgesamt, als auch je Kommune in Echtzeit und mit verschiedenen Sichten aufzubereiten.
Damit ist es möglich, die zeitliche und fachliche Nutzung der in der jeweiligen Kommune eingebundenen Amt24-Online-Antragsassistenten (OAA’s) zahlenmäßig und grafisch darzustellen und die Werte für weitere statistische Auswertungen herunterzuladen. Die Kommune erhält somit einen guten Überblick, ob und welchem Maße die von ihr eingebundenen OAA’s durch die Bürger und Unternehmen genutzt werden.
Die Anwendung ist für sächsische Kommunen, staatliche Behörden und berechtigte Stellen ausschließlich über das KDN/SVN nutzbar.
Durch die Lecos GmbH wurden für die Kommune bereits eigene spezifische Ansichten (Dashboards) gestaltet. Hier ein Beispiel mit verschiedenen Darstellung zur Nutzung der eingebundenen Online-Dienste. Es können auch Filter zur zeitlichen und sachlichen Eingrenzung angewendet und die Werte in Form von CSV-Dateien heruntergeladen werden.
Es gibt aber auch sachsenweite Auswertungen zu Online-Transaktionen (Anzahl der gestellten Online-Anträge über Amt24), Aktivierungen von Online-Diensten und zeitlicher Nutzung.
Die folgende Grafik zeigt eine Gesamtschau zu wesentlichen Nutzungsdaten der angeschlossenen Online-Dienste. (hier am Beispiel für den Zeitraum 01.01.2023-29.07.2026) Diese Darstellung wird dynamisch angepasst und aktualisiert. Der Nutzer hat die Möglichkeit, den Zeitraum frei zu definieren und so spezielle Auswertungen zu entwickeln.
Beantragung der Einrichtung eines Mandanten im Monitoring-Tool
In einem ersten Schritt können hier interessierte Kommunen sowie der Kommunale Sozialverband Sachsen (KSV) die Einrichtung eines Mandanten für das Monitoring beantragen.
Bitte beachten Sie die Beschränkung der Anzahl an Benutzern auf einen Nutzer (Power-User) pro Institution.
Zur Bildung des Accounts sind folgende Daten notwendig:
Name der Kommune
Für die Kommunikation mit der Kommune sind folgende Daten notwendig:
Name des Antragstellers für die Kommunikation
E-Mail-Adresse für die Übergabe des Benutzernamens und Links zum Passwort (Bitte nur offizielle (dienstliche) E-Mail-Adressen der Kommune verwenden! Freie Adressen, z. B. von GMail, GMX oder Freenet, werden nicht akzeptiert!)
Adresse sollte idealerweise ein Postfach ohne Personenbindung (Funktionspostfach) sein
2. Wie erhalte ich den Zugang zu meinem Account?
Nach Eingang der Antragsmail bei der Lecos GmbH wird die Anmeldeanforderung geprüft. Nach positiver Prüfung wird ein entsprechender Mandanten-Account eingerichtet.
Ist die Einrichtung abgeschlossen, so erhalten Sie eine E-Mail mit folgendem Inhalt:
Betreff: Anmeldedaten für das Monitoring-Tool datentransfer.komm-24.de
Guten Tag < Name des genannten Antragstellers >,
wir haben Ihren Account auf dem OZG-Monitoring-Tool datentransfer.komm-24.de eingerichtet.
Ihr Account-Name lautet: …
Ihr Passwort für den Account können sie unter folgendem Link abrufen. Das Passwort für das Lesen der Passwort-Datei erhalten Sie in einer zweiten E-Mail.
Sie können das Monitoring-Tool in einem gewöhnlichen Webbrowserausschließlich über das KDNunter https://datentransfer.komm-24.deerreichen und sich mit dem übermittelten Account anmelden.
Falls Sie noch keine Erfahrung mit der eingesetzten Software Grafana haben, finden Sie unter der folgenden Adresse eine kurze Übersicht über das Monitoring.
Bei Problemen oder Fragen wenden Sie sich bitte an[email protected] .
< SIGNATUR >
Für die Übergabe des Passwortes erhalten Sie eine weitere E-Mail:
Betreff: Anmeldedaten für das Monitoring-Tool datentransfer.komm-24.de – Passwortzugang
Guten Tag < Name des genannten Antragstellers >,
entsprechend der ersten E-Mail haben Sie von uns Ihren Account-Namen und den Link zur Datei mit Ihrem Account-Passwort erhalten. Im folgenden steht das Passwort mit dem Sie Zugang zur Datei mit Ihrem Account-Passwort erhalten. Der Zugang ist für 14 Tage gültig.
< SIGNATUR >
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Thema Monitoring-Tool
Hier finden Sie die Antworten auf häufig gestellte Fragen zu den Monitoring-Dashboards. Wenn Sie Ihre Frage hier nicht finden, wenden Sie sich damit bitte an [email protected] .
01. Dashboard-Eigenschaften
01.01. Warum sehe ich nicht alle Dashboards, die im Video-Tutorial erwähnt sind?
Basierend auf dem jeweiligen Login ergibt ein Nutzerkontext, unter dem die Zugriffe für die Dashboards gesteuert werden. Hierbei wird zwischen kommunaler und der institutionellen Sicht (SAKD, SSG, SK, etc.) unterschieden. Eine Kommune sieht somit nur die eigenen Fallzahlen.
01.02. Wie oft werden die Daten aktualisiert?
Die Erhebung der Metainformationen erfolgt während der Datenverarbeitung. Diese Metainformationen werden über mehrere Zwischenstationen gespeichert und aufbereitet. Der Zugriff auf diese Daten erfolgt allerdings nicht unmittelbar am Quellsystem, sondern wird von diesem aus auf die Datenbanksystem des Monitorings gespiegelt. Die Spiegelung erfolgt im 5-Minuten Takt. Zwischen dem Datensatzeingang und der Überführung der Metainformationen kann somit ein Zeitfenster von bis zu 6 Minuten Versatz entstehen, bis die Daten in der Visualisierung berücksichtigt werden.
01.03. Wie werden die Leistungen bestimmt oder zugeordnet?
Die Dashboards zeigen diejenigen Leistungen, die der jeweiligen Kommune zugeordnet sind. Die Leistungen entsprechen in ihren Bezeichnungen dem des Leistungskatalogs (LeiKa) des Bundes.
01.04. Ist eine Filterung zwischen verschiedenen Leistungen und/oder Zeiträumen möglich?
Die Zeiträume der Auswertung sind über die Kalenderfunktion frei wählbar. Befindet sich in der obersten Leiste ebenso ein Auswahlfeld für Leistungen, ist eine Filterung per Einzel- oder Mehrfachauswahl möglich. Im Falle der institutionellen Sicht ist auch eine Filterung nach den jeweiligen Kommunen möglich.
01.05. Warum werden für manche Kommunen keine Leistungen angezeigt?
Die Erfassung der Leistungen basiert auf der Erhebung von Metainformationen. Liegen keine Metainformationen vor, erfolgt keine Wertung für die jeweils betroffene Kommune. Als Beispiel stehen hier z. B. die Leistungen der Online-Antragsassistenten aus den OZG-Prozessen von Amt24 des Freistaat Sachsen. Liegt hier keine Einrichtung für den Mandanten vor, ist auch keine Datenübermittlung gegeben. Sollte ein Fehler in der Darstellung der Daten bei Ihnen vorliegen, melden Sie uns diesen Fehler unter Angabe der fehlenden Leistungen an [email protected]
01.06. Wer kann die Dashboards nutzen?
Das Dashboard können alle sächsischen Städte, Gemeinden und Landkreise sowie der Kommunale Sozialverband (KSV) Sachsen, die ihren Bürgern und Unternehmen entsprechende Amt24-Online-Antrags-Assistenten (Amt24-OAA) mit zugehörigem Datentransfer über die zentrale Datendrehscheibe TRANSCONNECT® bereitstellen, nutzen. Darüber hinaus haben die kommunalen Spitzenverbände auf Landesebene, die Sächsische Staatskanzlei als OZG-Landeskoordinator, die Sächsische Anstalt für kommunale Datenverarbeitung (SAKD) als koordinierende Stelle im kommunalen Bereich sowie die sächsischen kommunalen IT-Dienstleister die Möglichkeit der Nutzung des Monitoring-Dashboards.
01.07. Wozu gibt es diese Dashboards?
In der ersten Ausbaustufe zeigt das Monitoring-Dashboard das OZG-Umfeld in Sachsen, d.h. alle zentral von der Komm24 angebotenen und von Kommunen nachgenutzten Leistungen (OAAs). Das Monitoring-Tool wird in weiteren Ausbaustufen weiterentwickelt und erweitert.
02. Support
02.01. An wen kann ich mich bei Fragen/Support wenden?
Melden Sie sich bitte für technische Fragen per E-Mail an [email protected] .
Für fachliche Fragen oder entsprechende Anforderungen wenden Sie sich bitte per E-Mail an [email protected] .
02.02. Wie kann ich Feedback zu den Monitoring-Dashboards geben?
Bitte wenden Sie sich für Feedback unter [email protected] an die Sächsische Anstalt für kommunale Datenverarbeitung (SAKD).
02.03. Gibt es Schulungen oder Tutorials zur Nutzung der Dashboards?
03.01. Welche Quellen werden für die Daten verwendet?
Die auf diesen Seiten dargestellten Daten basieren auf Metainformationen die bei der Verarbeitung in Integrationsplattformen erfasst werden. Der Vorreiter für die Datenerfassung war der eGov-Protokollierungsprozess innerhalb der Integrationsplattform TRANSCONNECT®.
Abgeleitet hiervon entstand ein grundlegendes Datenschema, welches im weiteren Verlauf der Entwicklung zu einem Standard in der Datenerfassung gefasst wird.
03.02. Kann ich die Daten exportieren?
Die Daten stehen über das jeweilige Dashboard-Panel als CSV-Download zur Verfügung. Zu beachten ist, dass die Datengrundlage auf dem ausgewählten Zeitraum des Zeitfilters basiert.
Zum Downloaden bewegen Sie den Mauszeiger über das gewünschte Dashboard-Panel und drücken anschließend die Taste i. Alternativ klicken Sie mit der Maustaste auf das vertikale 3-Punkte-Symbol in der rechten oberen Ecke des Dashboard-Panels und gehen über das Kontextmenü auf ‚Überprüfen‘ und klicken auf ‚Daten‘.
Nach dem Öffnen der Seitenleiste klicken Sie links auf ‚Datenoptionen‘ und aktivieren ‚Für Excel herunterladen‘, damit in der CSV-Datei der Tabellenkopf mit geschrieben wird.
Anschließend klicken Sie auf den blauen Button ‚CSV herunterladen‘. In dem für Ihren Browser eingestelltem oder manuell ausgewählten Download-Ordner befindet sich nun eine CSV-Datei, welche gleichnamig zu dem Panel ist, von dem Sie die Daten heruntergeladen haben. Ebenso trägt der Dateiname den sekundengenauen Zeitstempel, wann Sie den Download durchgeführt haben. Somit können Sie mehrere Revisionen von Daten aus einem Panel herunterladen, ohne diese zu überschreiben.
03.03. Welche technischen Voraussetzungen müssen erfüllt sein?
Die Website ist nur aus dem KDN/SVN mittels gängiger und moderner Browser aufrufbar. Folgende Browser werden unterstützt:
Microsoft Edge
Apple Safari
Mozilla Firefox
Google Chrome
Brave
Opera
Es sind keine besonderen Hardware-Spezifikationen zur Darstellung der Websites gefordert.