Ergebnisse einer Umfrage des Deutschen Landkreistages zum Thema Cloud-Infrastrukturen

23. Oktober 2024

Die deutschen Landkreise stehen angesichts zunehmender Digitalisierung sowie steigender Anforderungen an Informations- und Datensicherheit in den nächsten Jahren vor einem großen Innovationsbedarf in Bezug auf die bestehende kreiseigene IT- und die künftige Cloud-Infrastruktur. Dieser Innovations- und damit einhergehende Investitionsbedarf umfasst regelmäßig auch den kreisangehörigen Raum. Fachanwendungen, Rechenzentrumsleistungen, die strukturierte Nutzung von Künstlicher Intelligenz, sind ohne echte Cloudlösungen künftig nicht anwendbar. Gleichzeitig müssen die Landkreise mit immer weniger Fachkräften immer höheren Grad an Digitalisierung und Automation ihrer Verwaltung gewährleisten.

Der Deutsche Landkreistag e.V. (DLT) hat nun die Ergebnisse der repräsentativen Umfrage „Landkreise und Cloud – IT-Herausforderungen und Bedarfe für zukunftsfähige Cloud-Infrastrukturen“ veröffentlicht. An der Umfrage haben sich 285 von 294 deutschen Landkreisen beteiligt, was die Bedeutung der Thematik eindrucksvoll aufzeigt. Die Umfrage gibt einen umfassenden Überblick über die Bedarfe der Landkreise mit Blick auf Cloud-Lösungen und macht deutlich, dass sich die Landkreise der beschriebenen Investitionsentscheidung mit allem Nachdruck stellen.

Die wesentlichen Ergebnisse: Ein Großteil der deutschen Landkreise erbringt IT-Leistungen weitgehend selbstständig. Der Handlungsdruck auf die IT der Landkreise wächst u. a. durch den demografischen Wandel und Anforderungen an die Informations- und Datensicherheit. In den nächsten drei bis fünf Jahren sehen die Landkreise einen erheblichen Investitionsbedarf im IT-Bereich. Der Großteil der Landkreise stellt den Bedarf nach kreisübergreifenden Rechenzentren sowie der Konsolidierung von Anwendungen fest. Für eine zukunftsfähige IT wird Cloud-Technologie als Lösung gesehen.

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