Aktuelle Studie zeigt Status quo der Künstlichen Intelligenz im Freistaat Sachsen

30. April 2024

Das Potenzial von Künstlicher Intelligenz (KI) ist zweifellos groß. Die Potentialausschöpfung jedoch ist eine riesige Herausforderung. Der sächsische Digitalminister Martin Dulig hat am Rande des Sächsischen KI-Kongresses in Chemnitz nun die Studie „Künstliche Intelligenz in Sachsen 2024 - Status quo in Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung“ vorgestellt. Diese wurde durch die Digitalagentur Sachsen (DiAS) im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SWMA) erstellt.

Die vorliegende Studie bemisst den Status quo der sächsischen KI-Landschaft in den vier Dimensionen „Wirtschaft“, „Forschung“, „Netzwerke“ und „Bildung“. Basierend auf einer beim Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen (IIS) beauftragte Untersuchung sowie quantitativen und qualitative Datenerhebungen (Desk Research) durch die Kompetenzstelle KI bei der DiAS wurden zentrale Entwicklungen und Charakteristika entsprechend analysiert.

Im Ergebnis zeigt sich eine durchweg positive Entwicklung des KI-Sektors im Freistaat mit vereinzelten Optimierungs- und Profilierungsbedarfen. Mittlerweile sind fast 200 KI-Unternehmen in Sachsen beheimatet, die Leistungen in den Bereichen KI-Hardware, KI-Software und KI-Dienstleistungen anbieten. Mit über 160 Professuren, Zentren, außeruniversitären Instituten und Forschungsverbünden ist die KI-Forschung in Sachsen zudem im Bundesvergleich hervorragend aufgestellt. Unterstützt wird dies mit 18 aktiven Netzwerke, die sich der Förderung von KI widmen.

Die umfassende Untersuchung bietet einen detaillierten Einblick in die dynamische Landschaft der Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Netzwerke und Bildungsangebote mit KI-Bezug im Freistaat Sachsen und kann hier im Detail eingesehen werden: https://publikationen.sachsen.de/bdb/artikel/43943

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